Brustkrebs-Früherkennung
Welche Untersuchungen zur Brustkrebsfrüherkennung gibt es?
Welche werden von der Krankenkasse übernommen?
Seitens der Krankenkassen wird jetzt die Screening-Mammographie allen Frauen zwischen 50 und 69 Jahren alle 2 Jahre angeboten.
Dieses ist eine Reihenuntersuchung einer Bevölkerungsgruppe und nicht individuell auf die Patientin abgestimmt.
Es erfolgt keine Tastuntersuchung und keine zusätzliche Ultraschalluntersuchung; dies erfolgt nur,
falls die Mammographie auffällig ist. Auch bei einer sehr dichten Drüse erfolgt keine anschließende
Ultraschalluntersuchung zur Erhöhung der Sicherheit.
Jüngere Patientinnen haben meist sehr dichtes Drüsengewebe, dieses ist bei der Auswertung der
Mammographie sehr schwer zu beurteilen. Bei sehr dichter Drüsenstruktur können oft nur bis zu 30% der
bösartigen Veränderungen mit der Mammographie diagnostiziert werden. Hier gibt der Ultraschall eine weit
bessere Information über die Gewebestrukturen.
Bei einer sehr strahlentransparenten Brust können hingegen mit der Mammographie sehr sicher auch kleinere
Krebsknoten gesehen werden. Diese Brüste sind sowohl in der Mammographie als auch im Ultraschall gut zu beurteilen.
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